Alfons-Kern-Schule
Alfons-Kern-Schule, Gewerbliche Schule - 75175 Pforzheim - Theaterstraße 8 - Tel. 07231 392354

News & Presse

 

Schreiner prüfen ihren Nachwuchs - PRESSEMITTEILUNG

 

Schreiner prüfen ihren Nachwuchs / Alle haben bestens bestanden / Gesellenstücke so vielfältig wie der Beruf selbst / Individualität und Kreativität neben handwerklichem Geschick / Corona lässt keine Ausstellung in diesem Jahr zu / Preise für Wettbewerb „Die gute Form“ vergeben / Beruf des Schreiners auch bei Frauen immer beliebter

Schade, eigentlich hätten es auch die diesjährigen Gesellenstücke im Schreinerhandwerk verdient, einer breiten Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung präsentiert zu werden. „Die aktuelle Situation sowie das Hygieneschutzkonzept im Haus des Handwerks zwingen uns leider dazu, die diesjährige Ausstellung ausfallen zu lassen“, so Innungsobermeister Reinhard Engel.

Anstatt dessen werden die Gesellenstücke nun quasi virtuell im Netz präsentiert. So kann dann auch das schon traditionelle Gewinnspiel in digitaler Form durchgeführt werden. Hier haben die Besucher bis Ende dieser Woche (6.9.) die Möglichkeit, ihr persönliches Lieblingsstück zu wählen und bei einer späteren Ziehung dann als Gewinner einer von der Sparkasse Pforzheim Calw gestifteten hochwertigen Armbanduhr gezogen zu werden. Damit verbunden ist dann auch ein Preis für den Auszubildenden, der dieses Möbelstück gefertigt hat. Sie oder er erhalten dann eine Holzbearbeitungsmaschinen gestiftet von der Firma Seefelder aus Pforzheim.

Apropos Frauen im Schreinerhandwerk; mit Theresa Ott (Ausbildungsbetrieb Blindow, Pforzheim) und Rebekka Scholtysek (Ausbildungsbetrieb Fessler, Eisingen) liegen gleich zwei Frauen aussichtsreich im Rennen um die Gunst des Publikums. Zwar kommt das zerlegbare Regal in Esche auf den ersten Blick recht einfach daher. Doch wer sich näher damit beschäftigt und die pfiffigen, handgefertigten Boden-Ständer-Verbindungen sich anschaut, wird schnell erkennen, dass da eine Menge handwerkliches Geschick und vor allem Kreativität dahinterstecken. Und auch der kombinierte Schreib- und Pianotisch in Kirschbaum lässt das Herz von echten Holzfreunden höherschlagen.

Die Konkurrenz ist aber groß. Denn kreativ und schreinermäßig gut unterwegs sind auch die männlichen Gesellenprüflinge. Wobei die Dimensionen der einzelnen Stück stark variieren. Das reicht vom kleinen Nachttisch in Eiche über eine Beistellkommode im Feuerwehrlook mit LED-Beleuchtung über einem zweifarbigen Couchtisch in Nussbaum bis hin zu einem Phonomöbel im Retrolook und vielem mehr.

Nachdem am Montag nach dem Aufbau der Gesellenstücke in der Holzwerkstatt der Alfons-Kern-Schule die mündliche Prüfung (Fachgespräch) stattfand,  konnten gestern bereits die Endergebnisse der Sommergesellenprüfung 2020 im Schreinerhandwerk durch den Prüfungsvorsitzenden Richard Wörtz bekanntgegeben werden. Alle 12 Prüflinge haben bestanden. Und das teilweise mit absoluten Bestnoten.

Wie zum Beispiel Theresa Ott (Ausbildungsbetrieb Blindow, Pforzheim), welche für ihr Gesellenstück (zerlegbares Regal in Esche) nicht nur die Traumnote 1,1 erhielt, sondern zudem auch noch einen der beiden Preise im Wettbewerb „Gute Form“ erhielt. Weiterer Preisträger war hier Fabian Achim Kastner (Ausbildungsbetrieb Kastner, Remchingen) mit seinem Couchtisch in Nussbaum.

Obermeister Reinhard Engel (Remchingen) gratulierte allen Jungschreinerinnen und -schreinern zur bestandenen Gesellenprüfung. Er forderte sie auf, sich ständig weiterzubilden und am Ball zu bleiben. Sein Dank galt dem ehrenamtlich tätigen Prüfungsausschuss sowie den Vertretern der Alfons-Kern-Schule für die Unterstützung und die Bereitstellung der Prüfungsräumlichkeiten.

(Bilder privat)

Für Rückfragenstehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Morlock

Geschäftsführer

Schreiner-Innung Pforzheim-Enzkreis

07231-313140

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Alfons-Kern-Schule präsentiert sich auf der 25. Ausbildungsmesse „Beruf aktuell“

Am Samstag den 1.2.2020 konnten sich Jugendliche, Eltern und Interessierte bei insgesamt 208 Ausstellern über Möglichkeiten ihrer beruflichen Zukunft informieren. Vertreten waren neben den Pforzheimer Schulen, zahlreiche Unternehmen, Sozialverbände und auch die Innungen und Kammern des Handwerks und der Industrie. Die Besucherinnen und Besucher konnten direkt mit den Schulen und Betrieben in Kontakt treten, sich informieren und für Ausbildungsplätze oder Praktikumsplätze bewerben.

Die Lehrkräfte der Alfons-Kern-Schule informierten über die vielfältigen Möglichkeiten einer handwerk­lichen Ausbildung, die an der Alfons-Kern-Schule angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler des Bereichs der Bäcker und Konditoren hatten in den Werkstätten der Schule „AKS-Kekse“ hergestellt, die den Besuchern angebo­ten wurden. Der Bereich Körperpflege infor­mierte über die einjährige Berufsfachschule, in der zukünftig neben der Friseurtechnik eben­falls mit einem inhaltlichen Schwerpunkt im Bereich Kosmetik ausgebildet wird. Ebenso wurde über die Ausbildung in der Fahrzeug­technik, der Anlagenmechanik, dem Metallbau, der Bautechnik, der Holztechnik und den Malern und Lackierern informiert. Zusätzlich wurden auch Weiterbildungsmöglichkeiten zur ausbildungs­begleitenden Erlangung der Fach­hochschulreife sowie der Meisterausbildung vor­gestellt.

Während sich vorrangig auf der Messe alles um die berufliche Zukunft der jungen Menschen drehte, nutzen die Vertreter der Schule die Mög­lichkeit sich mit Partnern der Berufsausbildung auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

AKS präsentiert digitales Unterrichtsprojekt der einjährigen Berufsfachschule Fahrzeugtechnik beim Neujahrsempfang


Der traditionelle Neujahrempfang der Stadt Pforzheim stand am 11.01.2020 unter dem Motto „Pforzheim digital“ im CCP statt. In diesem Rahmen präsentierte die AKS ein digitales Unterrichtsprojekt der einjährigen Berufsfachschule Fahrzeugtechnik. Die Schülerinnen und Schüler lernen im Fach Computeranwendungen die Funktion von Steuergeräten kennen. Unter Verwendung verschiedenster Sensoren und Aktoren programmieren sie kleine Steueraufgaben aus dem KFZ mit Arduinos nach und bauen die zugehörige Hardware auf. Zum Abschluss des Schuljahres wenden sie Ihr Wissen im Praxisunterricht an. Nachdem sie den Verbrennungsmotor eines Quads durch einen Elektroantrieb ausgetauscht haben, rüsten sie das Quad noch mit einer Beleuchtungsanlage aus, die sie selber programmieren. Die Besucher hatten nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfang im Foyer die Möglichkeit sich das Projekt erläutern zu lassen und die Schaltungen selber auszuprobieren.

Im Wandel hin zu Qualitätsbewusstsein

Offene Werkstätten in der Alfons-Kern-Schule

Von Stefan Friedrich (Badische Neueste Nachrichten | Pforzheimer Kurier | WIRTSCHAFTSREGION | 07.12.2019)

Pforzheim. Werbung für das Handwerk, das so viele positive Seiten vom wohnortnahen bis zum relativ krisensicheren Arbeitsplatz zu bieten hat: das soll nicht zuletzt der Tag der Berufsinformation des Handwerks an der Alfons-Kern-Schule erreichen. Vertreter unter anderem lokaler Innungen stellten dort am Freitag Ausbildungsberufe vor. Der Termin sei in diesem Jahr „relativ kurz entschlossen“ angesetzt worden, sagte Matthias Morlock, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Pforzheim-Enzkreis, bei einem Pressegespräch zum Ereignis. „Eigentlich wollten wir es ausfallen lassen, aber wir brauchen Auszubildende.“
Die Resonanz mit alleine 560 Anmeldungen zeigte nicht zuletzt, wie wichtig das Thema Handwerk grundsätzlich ist. Übrigens nicht nur bei der Jugend: Er habe zuletzt vermehrt Anrufe von Mitarbeitern großer Automobilhersteller bekommen, die auch mit 40+ noch eine Gesellenprüfung ablegen und ins Handwerk wechseln wollen. „Das kommt momentan sehr stark“, meinte Morlock – und sei an der Alfons-Kern-Schule möglich, versicherte Schulleiterin, Birgitta Nick.
Das Handwerk befinde sich ohnehin im Wandel hin zu Qualität und Preisbewusstsein. In Freiburg etwa habe eine Bäckerei den Gründerpreis erhalten, die um zehn Uhr aufmacht und nur hochwertiges Brot auf Bestellung liefert. „Die Tendenz wird kommen“, pflichtete Stadtrat Uwe Hück bei. Viele Jugendliche würden heute über Daimler und Porsche reden. „Wenn ich denen sage: Ne, das Handwerk ist geil, jetzt geht mal da hin“, dann seien diese oft „ganz erstaunt, dass es sowas gibt.“ Er forderte deshalb: Bereits in den sechsten und siebten Klassen einer Schule müsse mehr für das Handwerk geworben werden, etwa in Form von Praktika.
Oder eben beim Besuch des Tags der Berufsinformation des Handwerks, wo die Alfons-Kern-Schule ihre Werkstätten geöffnet und die Jugendlichen auch spielerisch dazu animiert hat, „mit unseren Auszubildenden in Kontakt und ins Gespräch zu kommen“, so Nick. Sie Schulleiterin war selbst durchs Haus gelaufen und hatte sich ein Bild von diesem Tag gemacht. „Ich fand den Anklang überraschend gut“, betonte sie. Dass man den Termin „etwas später im Schuljahr“ angeboten und damit auch mehr Vorbereitungszeit gehabt hat, habe sich ausgezahlt.
 
 
Die Kfz-Werkstatt ist immer ein Anziehungspunkt beim Berufsinformationstag in der Alfons-Kern-Schule, unabhängig davon ob Uwe Hück und Schulleiterin Birgitta Nick (von links) dabei sind. Foto: Friedrich

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