Alfons-Kern-Schule
Alfons-Kern-Schule, Gewerbliche Schule - 75175 Pforzheim - Theaterstraße 8 - Tel. 07231 392354

News & Presse

Im Wandel hin zu Qualitätsbewusstsein

Offene Werkstätten in der Alfons-Kern-Schule

Von Stefan Friedrich (Badische Neueste Nachrichten | Pforzheimer Kurier | WIRTSCHAFTSREGION | 07.12.2019)

Pforzheim. Werbung für das Handwerk, das so viele positive Seiten vom wohnortnahen bis zum relativ krisensicheren Arbeitsplatz zu bieten hat: das soll nicht zuletzt der Tag der Berufsinformation des Handwerks an der Alfons-Kern-Schule erreichen. Vertreter unter anderem lokaler Innungen stellten dort am Freitag Ausbildungsberufe vor. Der Termin sei in diesem Jahr „relativ kurz entschlossen“ angesetzt worden, sagte Matthias Morlock, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Pforzheim-Enzkreis, bei einem Pressegespräch zum Ereignis. „Eigentlich wollten wir es ausfallen lassen, aber wir brauchen Auszubildende.“
Die Resonanz mit alleine 560 Anmeldungen zeigte nicht zuletzt, wie wichtig das Thema Handwerk grundsätzlich ist. Übrigens nicht nur bei der Jugend: Er habe zuletzt vermehrt Anrufe von Mitarbeitern großer Automobilhersteller bekommen, die auch mit 40+ noch eine Gesellenprüfung ablegen und ins Handwerk wechseln wollen. „Das kommt momentan sehr stark“, meinte Morlock – und sei an der Alfons-Kern-Schule möglich, versicherte Schulleiterin, Birgitta Nick.
Das Handwerk befinde sich ohnehin im Wandel hin zu Qualität und Preisbewusstsein. In Freiburg etwa habe eine Bäckerei den Gründerpreis erhalten, die um zehn Uhr aufmacht und nur hochwertiges Brot auf Bestellung liefert. „Die Tendenz wird kommen“, pflichtete Stadtrat Uwe Hück bei. Viele Jugendliche würden heute über Daimler und Porsche reden. „Wenn ich denen sage: Ne, das Handwerk ist geil, jetzt geht mal da hin“, dann seien diese oft „ganz erstaunt, dass es sowas gibt.“ Er forderte deshalb: Bereits in den sechsten und siebten Klassen einer Schule müsse mehr für das Handwerk geworben werden, etwa in Form von Praktika.
Oder eben beim Besuch des Tags der Berufsinformation des Handwerks, wo die Alfons-Kern-Schule ihre Werkstätten geöffnet und die Jugendlichen auch spielerisch dazu animiert hat, „mit unseren Auszubildenden in Kontakt und ins Gespräch zu kommen“, so Nick. Sie Schulleiterin war selbst durchs Haus gelaufen und hatte sich ein Bild von diesem Tag gemacht. „Ich fand den Anklang überraschend gut“, betonte sie. Dass man den Termin „etwas später im Schuljahr“ angeboten und damit auch mehr Vorbereitungszeit gehabt hat, habe sich ausgezahlt.
 
 
Die Kfz-Werkstatt ist immer ein Anziehungspunkt beim Berufsinformationstag in der Alfons-Kern-Schule, unabhängig davon ob Uwe Hück und Schulleiterin Birgitta Nick (von links) dabei sind. Foto: Friedrich

Kunstprojekt „Ideenlabor“ an der Alfons-Kern-Schule

In den ersten beiden Novemberwochen erhielten vier Klassen der AKS die Möglichkeit, sich unter Anleitung des Künstlers Bart Dewijze an verschiedenen Kunsttechniken zu versuchen. Pro Klasse standen sechs Unterrichtsstunden zur Verfügung. Neben Malerei und Musik konnten die Schüler auch filmisch ihre Ideen umsetzen.  Am Donnerstag, den 21.11.19 präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse im Konferenzraum der AKS.

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Erster Fahrradworkshop an der AKS

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt? Nein, dachten sich zwei fahrradbegeisterte Lehrer der Alfons- Kern-Schule und schrieben für den 17.10.19 einen Workshop aus, in dem die Schülerinnen und Schülern Standartreparaturen lernen konnten. Der Andrang war groß.

In der fünften und sechsten Stunde trafen sich zehn Schülerinnen und Schüler der AKS in der Bauwerkstatt, um kleinere Reparaturen an eigenen oder zur Verfügung gestellten Fahrrädern unter fachkundiger Anleitung durchzuführen.

Auf dem Programm standen die Reparatur platter Reifen, nicht funktionierender Bremsen, die Prüfung der Kette oder der Gangschaltung. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung dabei. Sie ließen sich außerdem zeigen, wie nach dem Flicken eines Fahrradschlauchs auch noch der zugehörige Mantel auf Splitter zu kontrollieren ist oder wie mit Hilfe eines Kettennietwerkzeugs eine gerissene Fahrradkette instand gesetzt wird.

An insgesamt fünf - mehr oder weniger - defekten Fahrrädern, vom Rennrad über ein MTB und sogar einem Einrad, konnte geübt und geschraubt werden. Danach musste kein Rad mehr geschoben werden. Das Fazit der Schülerinnen und Schüler sowie der beiden betreuenden Lehrer: Es hat unglaublich Spaß gemacht und eine Fortsetzung ist bereits in Planung.

 

 

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