Alfons-Kern-Schule
Alfons-Kern-Schule, Gewerbliche Schule - 75175 Pforzheim - Theaterstraße 8 - Tel. 07231 392354

Berufsschule

Die Berufsschule hat die Aufgabe , im Rahmen der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem fachtheoretische Kenntnisse zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie ist hierbei gleichberechtigter Partner und führt eine Grundbildung und eine darauf aufbauende Fachbildung gemeinsam mit Berufsausbildung oder Berufsausübung zu berufsqualifizierenden oder berufsbefähigenden Abschlüssen.

Aufnahmevoraussetzung an der Alfons-Kern-Schule Pforzheim:

Die Bewerberin / der Bewerber muss einen Ausbildungsvertrag bzw. eine Ausbildungszusage eines Ausbildungsbetriebes in einem Ausbildungsberuf der folgenden gewerblichen Berufsfeldern haben:

 

Weitere Informationen:

Die Grundbildung wird in der Grundstufe, die Fachbildung in den Fachstufen vermittelt. Der Unterricht wird als Teilzeitunterricht, auch als Blockunterricht, erteilt.

Die Berufsschule wird in den Typen der gewerblichen, kaufmännischen, hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädogischen oder landwirtschaftlichen Berufsschule geführt.

Fachklassen werden in der Regel in der Grundstufe für Berufsfelder und in den Fachstufen für Berufsgruppen oder einzelne oder eng verwandte Berufe gebildet.

Die Berufsschule ist eine Pflichtschule. Sie wird von ca. 70% aller Jugendlichen eines Altersjahrganges besucht und ist damit quantitativ die bedeutendste Schulart der Sekunddarstufe II. Auch stellt sie für den überwiegenden Teil der Jugendlichen die ihre Schullaufbahn abschließende Bildungsinstitution dar. Die Berufsschulpflicht ist für Jugendliche im Berufsausbildungsverhältnis an die Dauer der Berufsausbildung gekoppelt, dauert also so lange wie die berufliche Ausbildung.

Schüler ohne Hauptschulabschluss erwerben mit der bestandenen Berufsschulabschluss- und der Gesellenprüfung einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand, der ihnen von der Schule bestätigt wird.Mit dem Abschluss der Berufsschule wird ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand zuerkannt, wenn im Berufsschulabschlusszeugnis mindestens 3,0 im Durchschnitt und im Zeugnis für die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von minderstens 2 Jahren sowie in einem mindestens fünfjährigen Fremdsprachenunterricht mindestens die Note ausreichend erreicht wurde. Dieser mittlere Abschluss berechtigt jedoch nicht zum Eintritt in das Berufliche Gymnasium bzw. einen entsprechenden Bildungsgang.

Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss können während der drei Ausbildungsjahre an einem Zusatzunterricht teilnehmen, der zur Fachhochschulreife führt.

 

Teilzeitunterricht: Zur Erfüllung des schulischen Auftrags stehen der Berufsschule derzeit ca. 30% ( 1,5 Tage ) der wöchentlichen Ausbildungszeit zur Verfügung, d.h. 13 Unterrichtsstunden je Schulwoche.

Blockunterricht: Hier wird der wöchentlich vorgesehene Teilzeitunterricht zu einem Vollzeitunterricht bei gleicher Jahresstundenzahl zusammengefasst und phasenweise durchgeführt. Blockunterricht dient zur Sicherstellung der Fachklassenbildung bei Splitterberufen und zur besseren Koordination der Ausbildung in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Die wöchentliche Unterrichtszeit beträgt mindestens 33 Stunden; eine Ausbildung im Betrieb während dieser Zeit findet i.d.R. nicht statt.